Rilke beschreibt im Gedicht "Am Strande" den Nachtwind, der nach der Flut die sanften Wellen bringt. Sie verlaufen im Sand und verbreiten eine ruhige Stimmung. Ähnlichen Bildern des Ausgleichs folgend beschreibt der japanische Ästhet Tanizaki Jun’ichirō die Sandfarben, die Stille im Wechselspiel von LichtLicht: Verallgemeinernder Überbegriff für elektromagnetische Strahlung im Wellenbereich zwischen 380 nm und 780 nm – dem von unserem Auge "messbaren" (sichtbaren)… → und Schatten einkehren lassen. Die rundgeriebenen Sandkörner nehmen Spannungen auf und schafft den Ausgleich. Wie diese schöne Sandfarbe, die in hellen Innenräumen und an Fassaden als Weiß eingesetzt werden kann. Sie glättet die Wogen und stellen das Gleichgewicht wieder her.
Sand
Eine harmonische Farbe des Ausgleichs
Katrin Trautwein
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Grau bis Schwarz
24KT026
#DED7CD
© KT.Color
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