Bei der Umwandlung von Eisenvitriol zu Schwefelsäure entsteht eine Farbe, die ihr Erfinder nicht schön fand und mit dem morbiden Namen Caput mortuum, Totenkopf, belastete. Wie alle Eisenoxidfarben ist sie völlig ungiftig. Trotz dieses düsteren Namens erfreuen sich daraus hergeleitete Farben wie Aubergine einer grossen Beliebtheit. Sie bieten der Architektur seit der Antike eine noble Farbigkeit, die nichts von ihrer Schönheit einbüsst, egal ob das Umgebungslicht neutral reagiert oder eine Braun- oder Blauverschiebung der Farbe verursacht.
Aubergine
Die Wandfarbe byzantinischer Prinzen, die einst mächtig werden sollten.
Katrin Helbling, 2004
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Rot und Violett
43.26
#562738
© KT.Color
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